Aktueller ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung 2026

2026 liegt der durchschnittliche ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung bei 1.261,31 Euro. Wir zeigen dir, wie der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ berechnet wird und welche Faktoren ihn beeinflussen.

Aktualisiert am 15. Januar 2026
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Inhalt des Ratgebers

Zusammenfassung zum ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ der GKV 2026

  • Der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ ist die maximale Höhe des Beitrags, den ein Versicherter der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab einem Einkommen von 69.750 Euro (brutto) im Jahr beziehungsweise 5.812,50 Euro (brutto) im Monat zahlen muss.
  • Der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung liegt 2026 durchschnittlich bei 1.261,31 (brutto) Euro pro Monat für Versicherte ohne Kinder. Versicherte mit Kindern zahlen einen etwas niedrigeren Beitrag.
  • Er setzt sich zusammen aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,60 Prozent, dem Zusatzbeitrag der Krankenkasse von durchschnittlich 2,90 Prozent und dem Beitrag zur gesetzlichen Pflegepflichtversicherung von 2,6 - 4,2 Prozent (je nach Anzahl der Kinder).

Was ist der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung und wie setzt er sich zusammen?

Wenn du gesetzlich versichert bist, richtet sich dein monatlicher Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung nach deinem Einkommen. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 14,6 Prozent des Einkommens, der ermäßigte Beitragssatz für ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð bei 14,00 Prozent (ohne Krankengeld). Außerdem erheben viele gesetzliche Krankenkassen individuelle Zusatzbeiträge – im Durchschnitt beträgt dieser zusätzliche Beitrag 2,90 % und stieg damit erneut an - um 0,4 Prozent.

Die Krankenkassen warnen aber vor einer weiteren drastischen Steigerung in den folgenden Jahren - auch aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung

Der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ der gesetzlichen Krankenversicherung basiert dementsprechend auf der Beitragsbemessungsgrenze und resultiert somit aus folgender Faktoren:

Als Angestellter in der GKV übernimmt dein Arbeitgeber etwa 50 Prozent deines Beitrags der Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung.

Wer zahlt den GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ?

Der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ wird für alle gesetzlich Versicherten ab einem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze (kurz BBG). Diese Einkommensgrenze legt fest, bis zu welchem Jahreseinkommen du Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) entrichten musst. Sie liegt aktuell bei 69.750 Euro (brutto) jährlich.

Höchstbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung 2025:

2026 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 5.812,50 (brutto) monatlich bzw. 69.750 (brutto) jährlich. Daraus ergeben sich bei einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,90 Prozent folgende Höchstbeiträge:

  • ¹óü°ù kinderlose Versicherte (über 23 Jahre) mit einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze liegt der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ zur GKV 2026 inkl. Zusatzbeitrag von 2,90 Prozent und Pflegeversicherung bei 1.261,31 Euro.
  • ¹óü°ù Versicherte mit einem Kind (oder unter 23 Jahre), die freiwillig gesetzlich versichert sind, bedeutet dies einen ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ inklusive Zusatzbeitrag von 2,90 Prozent und Pflegeversicherung von 1.141,09 Euro.
  • ¹óü°ù ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð ohne Anspruch auf Krankengeld, die den ermäßigten Beitragssatz von 14,00 Prozent zahlen, liegt der Höchstsatz inkl. durchschnittlichem Zusatzbeitrag und Pflegepflichtversicherung bei 1.226,44 € (ohne Kinder).

Wie wirken sich Kinder auf den GKV-Beitrag aus?

Der reine ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ inkl. Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung beträgt rund 1.018 Euro in 2026. Zusätzlich zahlen gesetzlich versicherte noch einen Beitrag zur Pflegeversicherung. Ab dem 23. Lebensjahr kommt für Kinderlose ein Zuschlag von 0,6 % hinzu.

Auch dieser wird abhängig vom Einkommen berechnet, der Beitragssatz variiert aber in der Höhe hängt je nach Anzahl der Kinder der gesetzlich Versicherten. Kinderlose ab 23 Jahren zahlen damit einen höheren Beitragssatz als gesetzlich Versicherte mit Kindern. 

So beeinflusst die Anzahl der Kinder den ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung:

±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der GKV 2026 - ottonova–Berechnungstabelle/caption>

Anzahl der Kinder

Beitragssatz

±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ für gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung

Ohne Kinder

4,20 %

1.261,31 €

1 Kind

3,60 %

1.141,09 €

2 Kinder

3,35 %

1.127,31 €

3 Kinder

3,10 %

1.113,53 €

4 Kinder

2,85 %

1.099,74 €

5 und mehr Kinder

2,60 %

1.085,96 €

Wie berechnet sich der GKV-Beitrag für ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð?

Als ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ðr hast du keinen Arbeitgeber, der die Hälfte des GKV-Beitrags übernehmen würde – du zahlst den Krankenkassenbeitrag also zu 100 Prozent selbst

Außerdem fließen bei der Berechnung des relevanten Einkommens bei ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ðn nicht nur Einkünfte aus deiner selbstständigen Tätigkeit mit ein, sondern zum Beispiel auch Einnahmen aus Kapitalanlagen und Vermietungen

Du kannst dich als ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ðr entscheiden, ob du den ermäßigten Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,00 Prozent zahlst. Dann hast du allerdings keinen Anspruch auf Krankengeld im Falle, dass du krank wirst und nicht arbeiten kannst. 

Entscheidest du dich dafür den allgemeinen Beitragssatz von 14,60 Prozent zu zahlen, hast du Anspruch auf finanzielle Unterstützung der gesetzlichen Krankenversicherung bei Krankheit und bekommst ab dem 43. Tag deiner Krankheit Krankengeld.

So sieht der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenkasse inkl. Pflegeversicherung ohne vs. mit Krankengeldanspruch für ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð über 23 Jahre ohne Kinder aus:

±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der GKV 2026 - ottonova–Berechnungstabelle/caption>

Krankengeld

±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ

Nein

1.226,44 €

Ja

1.261,31 €

Gibt es auch einen Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse?

¹óü°ù freiwillig versicherte ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð gibt es aber auch einen Mindestbeitrag. Dafür wird ein Mindesteinkommen von 1.248,33 Euro bei der Berechnung zur Grundlage genommen, was einem Drittel der Bezugsgröße in der Sozialversicherung entspricht.

¹óü°ù ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð liegt der GKV-Mindestbeitrag 2026 bei rund 278 Euro (inkl. Zusatzbeitrag, Pflegepflichtversicherung).

Wie entwickelt sich der GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ 2026?

In den letzten 15 Jahren ist der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ der gesetzlichen Krankenversicherung um 92 Prozent gestiegen - von 2011 647,83 Euro auf 1.261,31 Euro in 2026

Auch 2026 stieg der GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ erneut. Das liegt an der höheren Beitragsbemessungsgrenze und dem erhöhten Zusatzbeitrag.

Wie hoch die Beitragsbemessungsgrenze ausfällt, entscheidet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf Grundlage der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung jedes Jahr neu. Der Grund: Diese Rechengröße wird an die allgemeine Einkommensentwicklung in Deutschland angepasst. Wenn die Löhne steigen, steigt also auch die Beitragsbemessungsgrenze – und damit der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Der Anstieg des Zusatzbeitrags ist mit den gestiegenen Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erklären. Ein Mittel, um diese Kosten zu decken, ist den Zusatzbeitrag anzuheben.

±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ ab 2026

Ab dem Jahr 2026 steigt die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung und somit auch der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der GKV. Angestellte, die ab dem 01.01.2026 also mindestens 69.750 Euro pro Jahr verdienen, müssen einen Maximalbetrag zur GKV in Höhe von durchschnittlich 1.261,31 Euro pro Monat bezahlen.

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Anstieg des ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µs: Welche Alternativen hast du als Versicherter?

¹óü°ù freiwillig Versicherte wird es teurer: Der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ für die GKV steigt für sie 2026 wieder einmal an. Wer freiwilliges GKV-Mitglied ist, sollte den erneuten Preisanstieg zum Anlass nehmen, über einen Wechsel nachzudenken. Lohnt es sich für mich aufgrund des GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µs noch, in der gesetzlichen Krankenkasse zu bleiben? Oder käme ich als Mitglied einer PKV vielleicht sogar günstiger weg? 

Denn durch die einkommensunabhängigen Beiträge und der Möglichkeit, mit der Wahl des Selbstbehalts den Beitrag zu beeinflussen, zahlen viele ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð und Angestellte in einer privaten Krankenversicherung unterm Strich deutlich weniger – und das bei einem spürbar verbesserten Versicherungsschutz und einer optimalen Versorgung im Krankheitsfall. Denn auch in Zukunft wird es in der GKV durch den demografischen Wandel zu Beitragserhöhungen kommen.

Zahlst du den GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ? Dann könnte die PKV sinnvoll für dich sein.

Als Arbeitnehmer, der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, oder ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ðr hast du grundsätzlich die Wahl, ob du dich freiwillig gesetzlich krankenversichern oder ob du Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden möchtest. Ein wichtiger Faktor bei dieser Entscheidung ist der ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung. Denn wenn du den ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlst, kannst du mit dem Wechsel in die private Krankenversicherung monatlich Beitrag sparen.

Dein Sparpotential kann eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Wechsel in die private Krankenversicherung sein. Wann kannst du mit der richtigen Krankenversicherung sparen? Wenn du beispielsweise als ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ðr mit deinen Einkünften nahe an oder über der Beitragsbemessungsgrenze liegst und damit (fast) den ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in die GKV einbezahlst, kannst du bei einem Wechsel zur PKV bares Geld sparen. Auch als freiwillig versicherter Angestellter oder Angestellte, der oder die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung finanziell in vielen Fällen.

Neben deinen persönlichen Beitragskosten und dem GKV-±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine bedeutende Rolle, wenn es um die Wahl des für dich idealen Versicherungsmodells geht. Ein wichtiges Entscheidungskriterium sind die Leistungen: Privatpatienten genießen gegenüber gesetzlich Versicherten einige Vorteile, darunter beispielsweise freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung und kürzere Wartezeiten für Termine bei Fachärzten. Auch das solltest du bei deinen Überlegungen, ob du in die PKV wechseln solltest, miteinbeziehen.

Beitragsbemessungsgrenze 2026

Die Änderungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen für 2026 haben es in sich. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf 69.750 Euro, die Versicherungspflichtgrenze auf 77.400 Euro. Damit wird der Wechsel in die private Krankenversicherung erst ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von 6.450,00 Euro möglich. Auch der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist um 0,4 Prozent gestiegen, womit der durchschnittliche Beitragssatz bei 17,5 Prozent liegt. 

Wer 2026 monatlich 5.812,50 Euro verdient, zahlt den ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ in der GKV. Das sind ab Januar 648 Euro für Angestellte, also 534 Euro mehr im Jahr als 2025 für die gesetzliche Krankenkasse. ¹óü°ù ³§±ð±ô²ú²õ³Ù²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ±ð, die den ±áö³¦³ó²õ³Ù²ú±ð¾±³Ù°ù²¹²µ zahlen, bedeutet dies Mehrbeiträge von über 1.046 € pro Jahr.

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HIER SCHREIBT Marie-Theres Rüttiger

Marie-Theres ist Online Redakteurin für Gesundheits- und Versicherungsthemen bei ottonova. Sie konzipiert den Redaktionsplan, recherchiert und schreibt vor allem über (E-)Health und Innovation, die das Leben besser machen. 

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