Private vs. gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche oder private Krankenversicherung - Was ist die richtige Wahl für deine Gesundheitsvorsorge? Dieser Artikel liefert einen verständlichen Vergleich der beiden Systeme. Du erfährst, was die Eigenschaften und Unterschiede konkret für dich und deine Gesundheit bedeuten und kannst dich anschließend entscheiden, ob du dich gesetzlich oder privat versichern möchtest.

Aktualisiert am 8. Oktober 2026

Inhalt des Ratgebers

PKV oder GKV - kurzer Überblick:

  • Persönliche Abwägung: Die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) hängt von individuellen Faktoren wie Einkommen, Beruf und Lebensplanung ab.
  • Kosten und Leistungen: Die GKV bietet standardisierte Leistungen und Beiträge, während die PKV individuell gestaltbare Tarife und umfangreiche Leistungen bietet, jedoch zu höheren Kosten führen kann.
  • Beitragsstabilität: Die PKV bietet durch Rücklagen und ihre Art der Beitragsberechnung aufgrund des individuellen Risikos eine gewisse Stabilität der Beiträge im Alter, während die GKV mit steigenden Beiträgen aufgrund des demografischen Wandels zu kämpfen hat.
  • Entscheidungsfaktoren: Weitere wichtige Faktoren für die Wahl zwischen GKV und PKV sind der Gesundheitszustand, das Alter, die Familienplanung und das Berufsrisiko. Eine fundierte Entscheidung erfordert eine gründliche Abwägung dieser Aspekte.

Unterschied zwischen GKV und PKV

Die private Krankenversicherung (PKV) und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) basieren grundsätzlich auf unterschiedlichen Prinzipien. Während bei der gesetzlichen Krankenversicherung eine Umlage der Beiträge der Jungen und Gesunden auf die Alten und Kranken erfolgt (=³§´Ç±ô¾±»å²¹°ù¾±³Ùä³Ù²õ±è°ù¾±²Ô³ú¾±±è), sorgen Privatversicherte mit ihren Beiträgen persönlich fürs Alter vor (=ıç³Ü¾±±¹²¹±ô±ð²Ô³ú±è°ù¾±²Ô³ú¾±±è).

Eines haben sie grundsätzlich gemeinsam: Jede Versicherung funktioniert nach dem "Prinzip des großen Topfes". Alle Versicherten zahlen einen monatlichen Beitrag in diesen Topf ein. Wird jemand krank, kommt die Gemeinschaft mit dem Vermögen im Topf für die Kosten auf. Die Gesunden finanzieren die Kranken. Versicherungen sind also immer solidarisch für ihr Kollektiv.

Folgende Übersicht gibt einen Einblick zu den wesentlichen Unterschieden zwischen GKV und PKV:

Unterschied zum Vergleich von Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV): Die GKV basiert auf dem Solidarprinzip mit einkommensabhängigen Beiträgen und gesetzlich festgelegten Leistungen. Die PKV folgt einem individuellen Versicherungsprinzip, bei dem Beiträge von Tarif, Alter und Gesundheit abhängen sowie frei wählbare, vertraglich zugesicherte Leistungen vereinbart werden. Unterschiede zwischen GKV vs. PKV

Vorteile und Nachteile der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung

Private vs. gesezliche Krankenversicherung - ottonova – Tabelle

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Behandlungen
 

Gesetzliche Krankenversicherung

Kassenärztliche Behandlung

Mehrbettzimmer

Standard Medikamente / Generika

Standard Terminvergabe 

Privatarzt nur als Selbstzahler

Private Krankenversicherung

Chefarztbehandlung 

Einbettzimmer

Spezielle Medikamente 

Bevorzugte Behandlung 

Übernahme von Privatarztrechnungen 

Kosten & Leistungen

Gesetzliche Krankenversicherung

Geringere Kosten für große Familien 

Beitragserhöhungen wahrscheinlich

Wenig bis keine Leistungen über der Grundversorgung 

Private Krankenversicherung

Höhere Kosten für große Familien

Einsparpotenzial bei den monatlichen Beiträgen (bis zu 4.371 € jährlich) 

Umfangreiche Leistungen

Für wen lohnt sich welches System?

Die private Krankenversicherung kann sich für dich lohnen, wenn...

Die gesetzliche Krankenversicherung kann sich für dich lohnen, wenn...

PKV-Expertin Anja erklärt dir in diesem Video die entscheidenden Unterschiede zwischen GKV und PKV.

PKV oder GKV: Was ist besser?

Das hängt stark von dir persönlich ab: Worum soll es in deinem Leben gehen? Je nach Einkommen und Berufsstatus kannst du frei zwischen PKV und GKV wählen und solltest vor einer Entscheidung die folgenden Faktoren sorgfältig abwägen:

 

Eine gründliche Abwägung dieser Faktoren wird dir helfen, eine Entscheidung zu treffen, ob du dich privat oder gesetzlich versichern möchtest.

Wer kann überhaupt zwischen GKV und PKV wählen?

In Deutschland besteht per Gesetz Krankenversicherungspflicht, d.h. jeder muss entweder gesetzlich oder privat krankenversichert sein. Die Mehrheit ist versicherungspflichtig in der GKV, bestimmte Personengruppen haben jedoch Versicherungsfreiheit und können zwischen PKV und GKV wählen.

Wann kannst du dich privat versichern?

Welche Faktoren sind sonst noch wichtig für einen Wechsel in die PKV?

1. Gesundheitszustand: Er bestimmt das Risiko, das die private Krankenversicherung für den Kunden versichert; damit sollen ständige Beitragsanpassungen für alle Versicherten vermieden werden. Liegen schon vor Beginn der Versicherung Erkrankungen vor, ist also mit höheren Kosten zu rechnen und als Ausgleich zu einem gesunden Versicherten ein Zuschlag erhoben werden. Bei bestimmten Erkrankungen wird kein Angebot unterbreitet.

2. Alter: Auch dein Alter gehört aus den gleichen Gründen wie der Gesundheitszustand zur Berechnungsgrundlage deines PKV-Beitrags.

3. Familienplanung: Planst du eine große Familie, dann kann die Familienversicherung der GKV für dich günstiger sein. 

4. Berufsrisiko: Riskante Berufe stellen ebenfalls ein Risiko für die Krankenversicherung dar; auch hier sollen ständige Beitragsanpassungen für alle Versicherten vermieden werden.

"Einmal PKV, immer PKV."

"Nein, so endgültig ist die Entscheidung nicht. Ein Wechsel zurück in die GKV ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa wenn dein Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt oder du nach einer Selbständigkeit wieder angestellt bist. Auch Phasen wie Arbeitslosigkeit oder Elternzeit können einen Wechsel ermöglichen. Gleichzeitig gilt: Je länger du in der PKV bist, desto unwahrscheinlicher wird der Wechsel, weil diese Optionen seltener werden. Zudem setzt der Gesetzgeber klare Grenzen: Ab etwa 55 Jahren ist eine Rückkehr in die GKV praktisch ausgeschlossen. Deshalb muss die PKV eine bewusste, langfristige Entscheidung sein, bei der du Themen wie Familienplanung, Einkommen und berufliche Veränderungen von Anfang an mitdenken solltest."

Überbehandlung in der privaten Krankenversicherung

Privatversicherte bekommen bei manchen Fachärzten schneller Termine, müssen im Schnitt weniger im Wartezimmer sitzen und können sich über weitere Annehmlichkeiten freuen. Ärzte nehmen sich gerne und länger Zeit für sie. In diesem Zusammenhang werden Privatpatienten und -patientinnen leider auch öfter einmal zu viel behandelt.

Einer solchen ±«Ìˆ²ú±ð°ù²ú±ð³ó²¹²Ô»å±ô³Ü²Ô²µ versuchen private Krankenversicherer unter anderem mit Ärztekooperationen entgegenzuwirken. Außerdem bieten sie Patienten und Patientinnen die Möglichkeit, eine Diagnose oder eine empfohlene Behandlung durch eine Zweitmeinung verifizieren zu lassen.

Kosten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung

Wie viel kostet die gesetzliche Krankenversicherung?

In der GKV ist der Beitrag abhängig vom Gehalt und wird prozentual vom Einkommen berechnet. Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt diesen Betrag jedoch. In der GKV stellt die Beitragsbemessungsgrenze also die Obergrenze für die Berechnung des Beitrags dar. Die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 69.750&²Ô²ú²õ±è;€, das heißt der durchschnittliche maximale Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung liegt aktuell inkl. Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung bei 1.261,31 € (ohne Kinder).

Dieser verhältnismäßig hohe Betrag gleicht die niedrigeren Beiträge der Einkommensschwachen aus, damit am Ende das Geld für die gleiche Behandlung in der Arztpraxis ausreicht. Wer wenig verdient, zahlt auch weniger Beiträge.

Eigenbeteiligung in der GKV

In der GKV musst du mit Eigenbeteiligungen rechnen: Medikamente, Heil- und Hilfsmittel sind zuzahlungspflichtig. Nicht-verschreibungspflichtige Medikamente musst du in der GKV immer ganz aus eigener Tasche bezahlen, außer für Kinder bis 12 Jahre.

Wie viel kostet die private Krankenversicherung?

Wie viel die PKV kostet, lässt sich pauschal nicht sagen. Es gibt Preismodelle von Billig - bis hin zum Premium-Tarif. Der Preis hängt stark von der Leistung ab.

In der PKV gleicht das Kollektiv das individuelle Risiko aus. Deshalb kalkuliert die PKV im Rahmen der Beitragsberechnung, wie viele Kosten du – statistisch gesehen – durchschnittlich verursachen wirst. Bei der Gesundheitsprüfung wird beurteilt, ob beim Interessenten mit Mehrkosten gegenüber einem/einer durchschnittlich gesunden Kunden/Kundin zu rechnen ist. Ist aufgrund von Vorerkrankungen mit erhöhten Kosten zu rechnen, können diese gegen einen Risikozuschlag mitversichert werden. Bei gravierenden Erkrankungen oder Risikojobs, kann ein Versicherer es auch ablehnen, ein Angebot zu machen.
 

Für mehr Informationen haben wir einen Beitrag zu den Kosten in der privaten Krankenversicherung für dich erstellt.

Die Wahl der Krankenversicherung ist wichtig

Zusammengerechnet gibt ein Deutscher in seinem Leben durchschnittliche 250.000 Euro an Beiträgen zur Krankenversicherung aus. Bei freiwillig in der GKV versicherten Angestellten (also Angestellte, die sich privat versichern könnten) sind es sogar 500.000 Euro. Sie könnten sich in der PKV innerhalb von 30 Jahren bis zu 60.000 Euro sparen! Die Wahl der Krankenversicherung sollte also nicht dem Zufall überlassen werden.

Illustration einer offenen Hand mit Herz darueber

Wir können dir die Wahl deiner Krankenversicherung jedoch nicht abnehmen. Darum steht am Ende keine klare Empfehlung für das eine oder gegen das andere System. Wir geben dir aber alles, um dir eine informierte, bewusste Entscheidung zu ermöglichen.

Solltest du Fragen zu bestimmten Themen haben, schreibe uns gerne im Chat oder vereinbare ein Beratungsgespräch!

Übersicht Kosten GKV und PKV

Private vs. gesezliche Krankenversicherung - ottonova – Tabelle

GKV

GKV

PKV

PKV

Beitragsberechnung

 

GKV

·¡¾±²Ô°ì´Ç³¾³¾±ð²Ô²õ²¹²ú³óä²Ô²µ¾±²µ: 14,60 % (+ kassenindividueller Zusatzbeitrag) des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 69.750 €.
 

PKV

·¡¾±²Ô°ì´Ç³¾³¾±ð²Ô²õ³Ü²Ô²¹²ú³óä²Ô²µ¾±²µ: Beitrag basiert auf Gesundheitszustand, Eintrittsalter und gewünschten Leistungen.

Familienversicherung

GKV

Ehepartner und Kinder mit geringem Einkommen (bis 565 € oder Minijob 603 €) und Kinder sind kostenfrei mitversichert.

PKV

Eigener Beitrag für jedes Familienmitglied - Kinder kosten jedoch deutlich weniger als Erwachsene.

Arbeitgeberzuschuss

GKV

Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags. Bei der Pflegepflichtversicherung übernimmt der Arbeitgeber 1,8%, den Rest zahlt der Arbeitnehmer.

PKV

Arbeitgeber zahlt etwa die Hälfte des Beitrags - maximal so viel wie für einen gesetzlich Versicherten. (max. 508,56 € für Kranken- und max. 104,63 € für Pflegeversicherung).

Pflegepflichtversicherung

GKV

·¡¾±²Ô°ì´Ç³¾³¾±ð²Ô²õ²¹²ú³óä²Ô²µ¾±²µ gestaffelt nach Kinderzahl (2,6% bei ≥ 5 Kindern bis 4,2% für Kinderlose)

PKV

·¡¾±²Ô°ì´Ç³¾³¾±ð²Ô²õ³Ü²Ô²¹²ú³óä²Ô²µ¾±²µ geregelt

Eigenbeteiligung & Zuzahlungen

GKV

Individueller Zusatzbeitrag (variiert je Krankenkasse; im Schnitt 2,90% vom Einkommen)

PKV

Evtl. Risikozuschlag bei Vorerkrankung

Ein früher Wechsel lohnt sich!

Je länger du mit dem Wechsel in die PKV wartest, desto höher können die Beiträge werden, da Alter und Gesundheitszustand sich auf die Kalkulation auswirken. Ein früher Wechsel lohnt sich daher!

Kostenentwicklung im Alter: Wie hoch wird dein Beitrag bei GKV und PKV?

Private vs. gesezliche Krankenversicherung - ottonova – Tabelle

GKV

GKV

PKV

PKV

Beiträge im Rentenalter

GKV

Pflichtversichert: Halber Beitragssatz (7,3 % + 1,45 % Zusatzbeitrag) auf gesetzliche Rente. Voller Beitrag (14,6% und 2,9%) auf Versorgungsbezüge/Betriebsrente (mit Freigrenze von 187,25 €.

 

Freiwillig versichert: Zuzüglich 14,0 % + 2,9 % auf alle anderen Einkünfte (private Rentenversicherungen, Lebensversicherungen, Vermietungen & Verpachtungen, Kapitalerträge, Zinsen & Dividenden).

 

Pflegeversicherung: Beitrag ist vom Rentner in voller Höhe alleine zu zahlen.

PKV

Die Beiträge werden wie bisher bezahlt.

 

Zuschuss: Rentenversicherung zahlt 8,75 % Zuschuss auf die Altersrente.

 

Entlastungen: 10 %-Zuschlag entfällt ab 60. Lebensjahr; Krankentagegeld endet meist bei Rentenbeginn; Je nach Tarif greift ein Beitragsentlastungstarif.

Vorsorge

GKV

Keine gezielte Beitragsvorsorge innerhalb der GKV möglich.

 

Nachfolgende Generation finanziert die steigenden Kosten der Älteren.

PKV

Ansparen von verzinsten Altersrückstellungen gegen steigende Kosten.

 

Niedrige Beiträge im Alter durch Beitragsentlastungstarif, Höhe frei wählbar.

Glühbirnen Icon

Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung

Selbstbehalt oder Selbstbeteiligung bedeutet, dass du dich mit einem geringen Prozentsatz an deine Gesundheitskosten beteiligst. Dadurch sinkt dein Monatsbeitrag und du zahlst weniger.

Bei manchen PKV-Anbietern kannst du deinen Selbstbehalt wählen, so zum Beispiel auch bei den Tarifen von ottonova.

Beitragsentwicklung in der GKV & PKV

Bei der Entscheidung deiner privaten Krankenversicherung spielt die zukünftige Entwicklung der Beiträge eine entscheidende Rolle, deshalb solltest du die zu erwartenden Beitragssteigerungen in beiden Systemen miteinander vergleichen. Die GKV-Beiträge sind über die letzten Jahre durchschnittlich um etwa 3,9 % pro Jahr angestiegen, die der PKV um etwa 3,4 % pro Jahr:

Liniendiagramm zeigt Beitragsentwicklung der privaten Krankenversicherung (PKV) und gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland von 2005 bis 2025, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 3,4 Prozent pro Jahr bei PKV und 3,9 Prozent pro Jahr bei GKV, ohne Bundeszuschuss. Beitragsentwicklung von GKV und PKV im Vergleich

Es werden auch zukünftig die Beiträge in der GKV und PKV steigen - dieser Trend zeichnet sich bereits jetzt ab.
 

Gründe für Beitragssteigerungen:
Heribert

Die Last der alternden Gesellschaft zu Schultern wird in einem Umlagesystem wie in der gesetzlichen Krankenversicherung für alle Beitragszahler teurer.

Heribert PKV-Experte & Sales Coach

Leistungsvergleich von gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Dank der Versicherungspflicht, die in Deutschland herrscht, bekommst du im Krankheitsfall Hilfe und wirst mit den Kosten nicht alleine gelassen. Die Frage ist, was du für dein Geld bekommst. Behandlungen, Verbände, Medikamente, Physiotherapie, Reha - was du zum Gesundwerden brauchst, kostet Geld. Deshalb schließt du ja eine Krankenversicherung ab. Die entscheidende Frage ist: Welche Leistungen bekommst du in GKV und PKV?

In der folgenden Abbildung werden die wichtigsten Leistungen von GKV und PKV miteinander verglichen:

Private vs. gesezliche Krankenversicherung - ottonova – Berechnungstabelle

Leistung

GKV

PKV

Ambulant

Arztwahl

Nur Ärzte mit Kassenzulassung

Freie Arztwahl (Erstattung von Privatarztrechnungen)

Medikamente

Oft Generika & Zuzahlungen

Alle Medikamente

Sehhilfen

Nur in Härtefällen

Alternative Heilmethoden

Vereinzelt

Klinik

Unterbringung

Mehrbettzimmer

Ein- Zwei- oder Mehrbettzimmer (je nach Tarif)

Behandlung

Diensthabender Arzt

Chefarztbehandlung möglich

Klinikwahl

Nächstgelegene Klinik

Freie Wahl

Zahn

Zahnersatz & Zahnbehandlungen

Grundversorgung

bis zu 100 % Erstattung

Allgemein

Abrechnung

Direkt mit der Kasse

Patient/Patientin zahlt Rechnung selbst und erhält Erstattung von seiner Versicherung

Schutz im Ausland

Vorsorge unabhängig vom Alter

Lebenslang garantierte Leistungen

Kannst du Einfluss auf die Leistungen der PKV und GKV nehmen?

Grundversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die GKV sichert laut Gesetz die Grundversorgung mit ausreichenden, wirtschaftlichen und zweckmäßigen Leistungen, die das notwendige Maß nicht überschreiten dürfen. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr darfst du von ihr erwarten.

FAQs zu PKV vs. GKV

Wechsle am besten in jüngeren Jahren in die PKV. Denn je früher du wechselst, desto früher beginnst du dir zusätzlich ein Polster für das Alter anzulegen, von dem deine PKV-Beiträge im Alter mit bezahlt werden. In der Regel hast du im Ruhestand insgesamt geringere Einnahmen als während deiner aktiven Berufszeit.

Privatversicherte sparen über die Jahre Altersrückstellungen an: Ihr Beitrag wird so berechnet, dass er in jungen Jahren höher ist als für die tatsächlichen Aufwendungen notwendig. Die PKV legt das überschüssige Geld an und gleicht die steigenden Kosten im Alter aus.

Leistungen und Beiträge in der PKV sind unabhängig vom demografischen Wandel. In der privaten Krankenversicherung sorgt jede Generation für sich selbst vor. Dazu werden in den ersten Vertragsjahren Teile deiner Beiträge angespart und am Kapitalmarkt angelegt. Dabei können über die Jahre über 100.000 Euro pro Vertrag zusammenkommen.

Die kalkulierte Verzinsung hat dabei großen Einfluss auf deine Beiträge. Je höher die Verzinsung, desto niedriger die Beiträge. Der Vorteil von ottonova ist, dass wir in der Niedrigzinsphase gegründet wurden und von Anfang an mit realistischen Zinsen kalkuliert haben.

51ºÚÁÏÍø kann die kalkulierten Zinsen inzwischen sogar erhöhen und so die medizinische Inflation viel besser ausgleichen. Das heißt, dass dich bei ottonova viel stabilere Beiträge erwarten als bei anderen Versicherungen.

Denn PKV ist nicht gleich PKV:

Informiere dich beim Vergleichen der Angebote also auch darüber, wie viele Rücklagen die Versicherung bildet und wie diese angelegt werden. ottonova bildet beispielsweise hohe Rücklagen für dich und legt bis zu 50% deines Beitrags sehr konservativ für deine Zukunft an.

Du kannst als Vertragsbestandteil bei der PKV eine Beitragsentlastungskomponente wählen. Damit zahlst du einen zusätzlichen festen Betrag, sodass sich zum Renteneintritt dein Beitrag um einen festgelegten Wert reduziert. Auch 51ºÚÁÏÍø bieten diesen Beitragsentlastungstarif an.

Als privatversicherter Rentner ändert sich formal erst einmal wenig - du zahlst weiterhin deinen Beitrag unabhängig von der Höhe deiner Einkünfte.

Allerdings ist dieser jetzt anders zusammengesetzt:

  • Zusatzkosten, wie der Beitrag für den gesetzlichen Zuschlag und das Krankentagegeld, fallen weg.
  • Hast du eine Beitragsentlastungskomponente vereinbart, hast du in jungen Jahren monatlich mehr eingezahlt, als es erforderlich gewesen wäre. Dieses Finanzpolster dämpft jetzt deine Beiträge.
  • Gemeinsam mit dem Rentenantrag kannst du auch einen Zuschuss für die PKV beantragen. Danach läuft es ähnlich ab wie bei einem Arbeitgeberzuschuss: Der Rentenversicherungsträger übernimmt die Hälfte deines PKV-Beitrags, bis maximal zu der Höhe, den er in die GKV zahlen müsste.

Was die Zukunft bringt, ist für die GKV kaum absehbar. Aber eins ist sicher: Deutschland überaltert und der demografische Wandel wird das Umlageprinzip (Jung und Gesund finanziert Alt und Krank) einer Zerreißprobe unterziehen. Schon jetzt hat die gesetzliche Krankenversicherung große Probleme bei der Finanzierung, auch weil sie keine Rückstellungen bildet, wie es die private Krankenversicherung tut. Dies ist damit unabhängig vom demografischen Wandel.

Wenn du mehr erfahren möchtest, haben wir für dich den passenden Beitrag zum demografischen Wandel.

  • Angestellte, die unter der Versicherungspflichtgrenze verdienen (oder Jahrsarbeitsentgeltgrenze = JAEG) verdienen (du kannst dich allerdings von der Versicherungspflicht befreien lassen, wenn dein Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze gefallen ist, weil der Gesetzgeber sie anhebt)
  • Studierende (die nicht gerade mit dem Studium anfangen oder aus der gesetzlich Familienversicherung wechseln müssen; eine Befreiung von der Versicherungspflicht ist bei Studienbeginn oder bei Wegfall der Familienversicherung möglich)
  • Rentner/Rentnerinnen (die 9/10 in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens in der GKV versichert waren. Du kannst dich allerdings von der Versicherungspflicht befreien lassen)
  • Arbeitslose (du kannst dich allerdings von der Versicherungspflicht befreien lassen, wenn du mind. 5 Jahre in der PKV versichert warst und Arbeitslosengeld beziehst)

Hinweis zur Teilzeit: Wenn du in Elternzeit gehst oder mit mindestens 5 Jahren Vorversicherungsdauer in der PKV in Altersteilzeit gehst, kannst du dich von der Versicherungspflicht befreien lassen.

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HIER SCHREIBT Marie-Theres Rüttiger

Marie-Theres ist Online Redakteurin für Gesundheits- und Versicherungsthemen bei ottonova. Sie konzipiert den Redaktionsplan, recherchiert und schreibt vor allem über (E-)Health und Innovation, die das Leben besser machen. 

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Unser ottonova Expertenteam hat über 40 Jahre Erfahrung rund um das Thema private Krankenversicherung und beantwortet jeden Tag Fragen dazu. Was sind Altersrückstellungen und für wen ist die PKV sinnvoll? Was ist der Rechnungszins und welcher Tarif passt zu dir? Sie wissen es!

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